Richtig würzen!
Eine kleine Gewürz- und Kräuterkunde von Jenny Matzke
Unentbehrliche Zutaten in jeder Küche sind Gewürze. Ob frisch aus Garten oder Blumentopf, aus dem Gewürzregal im Supermarkt - um ein Gericht erst richtig schmackhaft werden zu lassen, sind Gewürze und Kräuter ein Muss. In diesem Lexikon erfahren sie viele Informationen über Gewürze damit sie noch besser ihre Kochrezepte nachkochen können.
Aber richtiges Würzen will gelernt sein. Ein Gewürz sollte das jeder Speise eigene Aroma nicht überdecken. Oft ist da etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Aber ein paar kleine Faustregeln gibt es schon. So sollte man mit Muskat, Nelken oder Knoblauch möglichst sparsam umgehen, während meist frische Kräuter, wie Petersilie, Schnittlauch oder Sellerie getrost reichlich verwendet werden können, da sie eine ausgezeichnete, aber milde Würzkraft haben und dabei noch wertvolle Inhaltsstoffe, wie Vitamine oder Folsäure besitzen. Sie dürfen deshalb niemals mitkochen. Ebenfalls ratsam ist es, frische Kräuter besser auf Plastikbrettchen zu zerkleinern, weil der wertvolle Saft sonst in das Holz eindringt.
Getrocknete Kräuter müssen ca. 5 bis 10 Minuten mitkochen. Sie bewahrt man am besten in luftdicht verschlossen Dosen auf. Frische Kräuter halten sich, gewaschen und in Plastikbeutel verpackt 1oder 2 Tage im Kühlschrank. Außerdem kann man sie gut, gehackt und mit etwas Wasser in einer Dose, im Tiefkühlfach einfrieren.
Es gibt natürlich auch Kräuter, die sie nicht miteinander kombinieren sollten:
- · Kerbel und Kresse
- · Majoran und Thymian
- · Rosmarin und Sauerampfer
- · Kresse und Rosmarin
- · Sauerampfer und Thymian
- · Zitronenmelisse und Bohnenkraut