Seelachs
Der Seelachs (Gadus virens L.), auch wegen seiner dunklen Farbe Köhler und Kohlmaul genannt, gehört zur Familie der Dorsche.
Die Merkmale:
Er besitzt einen langgestreckten Körper (bis 1 m) mit dicht beieinander stehenden, aber deutlich voneinander getrennten Rücken- und Afterflossen. Leicht zu erkennen durch seinen hellen Streifen der parallel zum Rücken verläuft. Die Färbung des Seelachses ist am Rücken meist pechschwarz manchmal grün- bis schwarzbraun. Zu den Flanken hin geht die Färbung in dunkel silbrig glänzend über, der Bauch ist silbrig-weiß.
Der Lebensraum:
Seelachs kommt im gesamten Nordatlantik, in der nördlichen Nordsee sowie in Skagerrak und Kattegat vor. Sie sind in küstennahem und -fernem Gewässer anzutreffen und halten sich dort sowohl in tiefen Regionen als auch unter der Wasseroberfläche auf. Junge Seelachse ernähren sich von Krebstieren und Fischlaich, ältere Tiere ernähren sich fast ausschließlich von kleineren Schwarmfischen.
Die Besonderheiten:
Seelachs wird in Form von frischen oder gefrorenen Filets auf dem Markt angeboten. Die wohl "berüchtigtste" Darreichungsform ist wohl der Lachsersatz. Getrocknete und gesalzene Seelachshälften werden als Klippfisch, nur getrocknete Seelachshälften als Stockfisch bezeichnet.
Die Zubereitung:
Der Seelachs hat perlgraues, zartes, Fleisch, welches sich beim Garen weiß färbt. Sein Fleisch hat einen sehr ausgeprägten, pikanten Geschmack. Es eignet sich zum Dünsten, Backen und Braten.